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Welt im Grenzbereich zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie
1918 Geburt von Werner Schwarz auf einem Bauernhof nahe Bern (Schweiz)
Lehre als Stilmöbelzeichner, danach Restaurator
Schon früh Beschäftigung mit Homöopathie, Pflanzenheilkunde, biologischem Landbau.
Ab 1940 freischaffender Kunstmaler, v.a. Landschaftsmalerei Ab 1950: Abenteuerliche und jeweils längere Reisen in alle Teile der Welt (Europa,Türkei, Marokko, Grönland, Indien, Süd- und Nordamerika, Indonesien, Nord- und Südafrika, China. Insbesondere Grönland und Indien hinterlassen prägende künstlerische Spuren. Beginn mit fotografischen und filmischen Experimenten. Die Suche nach ergründbaren Zusammenhängen zwischen Form, Raum und Farbe wird immer intensiver. Viele geometrische Zeichnungen und Modelle entstehen. Künstlerisch bleibt Werner Schwarz stets Einzelgänger und Eigenbrötler. So steht er der Präsenz seines Werkes in einer breiten Öffentlichkeit oft durch widersprüchliche Kommunikation und eigensinnige Ausstellungsideen selber im Weg. So widerspenstig Schwarz dem institutionellen Kunstbetrieb entgegentritt, so offen lebt er im kleineren Kreis seiner Freunde und Anhänger. Leute aus allen Bevölkerungsschichten pilgern zu seinem Haus, um seine seltsame Welt kennenzulernen, eine Welt im Grenzbereich zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie. 1994 stirbt der Künstler, ein reiches Werk an Bildern (Öl, Kreide, Glas), Zeichnungen, Modelle zu seiner Farbtheorie, Dias und Filmen hinterlassend. |
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