Freitag, 29. Oktober 2010, in der Kulturhof Galerie, Schloss Köniz Werner Schwarz – Gebrochene Heimat Die neue Ausstellung und das Buch „Werner Schwarz – Gebrochene Heimat“ rücken einen Aspekt im Leben und Arbeiten des Künstlers ins Zentrum, der in den bisherigen Veranstaltungen und Publikationen nur am Rand beleuchtet worden ist: seine spannungsvolle Beziehung zu Schliern bei Köniz. Der bekannte Berner Kulturjournalist und Autor Konrad Tobler dokumentiert im neuen Buch der Werner Schwarz-Stiftung einerseits literarisch-biografisch, andererseits mit vielen Zeitdokumenten, Plänen und Karten, wie sich Schliern ab den 1960-er Jahren des 20. Jahrhunderts vom idyllischen Bauernweiler zur boomenden Agglomerationsstadt wandelte. Buchstäblich mitten im Zentrum dieser rasanten Entwicklung blieb das Wohn- und Atelierhaus am Bannholzweg für Werner Schwarz eine Insel, die er sein Leben lang verteidigte. Während Jahrzehnten brach er aber auch immer wieder daraus auf und unternahm ausgedehnte Reisen in die ganze Welt. Die Ausstellung vereint ca 50 Gemälde, zum Teil bisher noch kaum gezeigte Bilder von Werner Schwarz, die diese Gegenwelten illustrieren: Zum einen sind es Interieurs, wo Schwarz mit verblüffenden Spiegeleffekten immer wieder den Blick aus seinem Atelier auf die Landschaft von Schliern öffnet; zum anderen sind es Malereien und farbige Zeichnungen von seinen ausgedehnten Reisen nach Südamerika, Nordafrika und Asien. Diese Ausstellung findet vom 29. Oktober bis zum Sonntag, 14. November statt.
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